Wie der Winter auch mit Hund sportlich wird

 

(djd). Wer einen Hund hat, nimmt ihn am liebsten mit auf jedes Abenteuer – egal, zu welcher Jahreszeit. Doch gerade bei Wintersporturlauben gibt es mit Haustier so einiges zu bedenken. Ein paar Tipps helfen, damit alle sportlich und gesund durch die kalten Tage kommen. Auf vier Pfoten durch den Schnee:

 

Auf vier Pfoten durch den Schnee
Auf vier Pfoten durch den Schnee – Mit ausreichend Training, etwas Pflege und der richtigen Ausstattung wird auch der Winter mit Hund sportlich.
Foto: djd/Agila/Kzenon – stock.adobe.com

 

Andere Jahreszeit – andere Anstrengung

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Der Winter birgt für Hunde ganz eigene Herausforderungen. Denn das Stapfen durch Schnee und matschigen Untergrund ist anstrengender, als auf befestigten Waldwegen herumzutollen. Franziska Obert, Expertin der AGILA Haustierversicherung*, rät daher: „Es ist sinnvoll, die Fitness des Hundes im Vorfeld realistisch einzuschätzen und im Zweifel rechtzeitig gemeinsam zu trainieren.“ Wichtig zu wissen ist zudem, dass Hundepfoten in der Kälte empfindlicher sind. Das erhöht die Gefahr, dass sich kleine Risse in den Ballen bilden. Auch Schneeklumpen, die sich zwischen den Ballen oder am Bauchfell ansammeln, können zu wunden Stellen und Schmerzen führen. Verhindert werden kann dies durch Kontrollen nach jedem Spaziergang und die regelmäßige Pflege mit speziellen Pfoten-Cremes oder Fetten wie Kokosöl. Im Winterurlaub mit Dauerschnee schützen auch Hundeschuhe die Pfoten. Und ein gut sitzender Wintermantel hält vor allem Welpen, Hunde-Senioren und Vierbeiner mit wenig oder sehr kurzem Fell angenehm warm. Das beugt Erkältungen vor.

 

Passende Sportarten für Hunde

Spaziergänge und Wandertouren durch den Wald sind auch im Winter problemlos möglich, solange Herrchen und Frauchen die oben genannten Punkte berücksichtigen und die Routen auf die Bedürfnisse des Vierbeiners abstimmen. Auf Skipisten sind Hunde hingegen strikt verboten. Auch für Schlittenbegeisterte gilt: lieber nicht gemeinsam mit dem Hund. Unvorhersehbare Handlungen von Mitmenschen und die steile, vereiste Piste sind zu gefährlich, auch für gut trainierte Vierbeiner. Für Langläuferinnen und Langläufer gibt es aber gute Nachrichten: Immer mehr Skigebiete bieten extra gekennzeichnete Hundeloipen an, bei denen der Liebling neben der Spur mitlaufen darf. „Auch hier ist es wichtig, den Hund schon vorher an das Equipment zu gewöhnen und die entsprechenden Kommandos so einzuüben, dass sie auf der Loipe verlässlich funktionieren“, sagt AGILA Expertin Obert. Für ambitionierte Wintersportlerinnen und -sportler sind Skitouren mit Hund möglich, solange diese nicht über Skipisten führen. Allerdings gilt es noch mehr als beim Langlauf, den Vierbeiner gut vorzubereiten und ihn nicht zu überanstrengen. Als gut eingespieltes Duo mit ausreichend Training und der richtigen Ausstattung kann eine solche Tour zum Highlight des Winterurlaubs werden und die Beziehung zwischen Mensch und Tier intensivieren.

 

Auf vier Pfoten durch den Schnee
Das Stapfen durch Schnee ist für Hunde anstrengender, als auf befestigten Waldwegen herumzutollen. Vor dem Winterurlaub sollte man seinen Hund deshalb entsprechend trainieren.
Foto: djd/Agila/annette shaff – stock.adobe.com

 

Auf vier Pfoten durch den Schnee

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Bei Wintersporturlauben mit Hund gibt es einiges zu bedenken. Das Laufen durch den Schnee ist anstrengender als auf befestigten Waldwegen. Franziska Obert, Expertin der AGILA Haustierversicherung*, rät daher: „Es ist sinnvoll, die Fitness des Hundes im Vorfeld realistisch einzuschätzen und im Zweifel rechtzeitig gemeinsam zu trainieren.“ Hundeschuhe und Wintermäntel schützen gegen die Kälte, Pfoten-Cremes helfen bei Rissen in den Ballen. Wanderungen sind meist problemlos möglich, auf Skipisten hingegen sind Hunde strikt verboten. Bei Skitouren, die nicht über Skipisten führen, kann der Hund ambitionierte Wintersportler begleiten. Wichtig ist, ihn gut vorzubereiten und nicht zu überanstrengen. Als gut eingespieltes Duo kann eine solche Tour zum Highlight des Winterurlaubs werden.