Impfungen schützen Hunde vor tödlichen Krankheiten

(djd). Der Welpe tollt fröhlich durch den Garten, verschlingt sein Futter und schlummert dann friedlich im Körbchen: So sieht ein rundum zufriedener und kerngesunder kleiner Hund aus. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit das so bleibt, ist der richtige Impfschutz. Dieser gehört schon im Welpenalter zu den ersten Routinebehandlungen bei einem Tierarztbesuch. Dokumentiert werden die Impfungen im EU-Heimtierpass, ähnlich dem Impfpass bei Menschen. „Obwohl der Impfschutz für Hunde in Deutschland nicht gesetzlich verpflichtend ist, sollte kein verantwortungsvoller Hundehalter auf diese Grundimmunisierung verzichten“, rät Franziska Obert, Expertin der Agila-Haustierversicherung. Nur so ist der Hund gegen viele hochansteckende, oft tödlich verlaufende Krankheiten ausreichend geschützt.

 

Regelmäßige Impfungen können die treuen Vierbeiner vor schlimmen Krankheiten schützen.
Regelmäßige Impfungen können die treuen Vierbeiner vor schlimmen Krankheiten schützen.
Foto: djd/Agila/effkaz – stock.adobe.com

 

Grundimmunisierung schon im Welpenalter

Tollwut, Staupe, Hepatitis, Zwingerhusten – die Liste der gefährlichen Krankheiten ist lang. Vor vielen dieser Erkrankungen kann den Welpen eine frühzeitige Grundimmunisierung schützen. Ist das Immunsystem des Hundes ausreichend ausgebildet, kann der Tierarzt mit der Vorsorge beginnen. Dies gilt für die meisten Welpen ab der achten Lebenswoche. Jedoch sind nicht alle möglichen Impfungen auch absolut notwendig. Denn auch die Impfungen selbst können ein gesundheitliches Risiko für das Tier darstellen – bei zu vielen Eingriffen warnen manche Tierärzte vor Immunschwäche oder Diabetes.

So oft wie nötig, so wenig wie möglich

Daher hat die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin inzwischen den Leitsatz ausgegeben: „So oft wie nötig, so wenig wie möglich“. Und sie hat die vorhandenen Impfstoffe in Pflicht- und Wahlimpfstoffe unterschieden. Pflichtimpfungen immunisieren den Hund gegen hochansteckende und tödliche Krankheiten wie Staupe, Hepatitis oder Tollwut. Wahlimpfstoffe dagegen sollen gegen Erkrankungen schützen, die zwar schwerwiegend, aber heilbar sind. Dazu zählen Zwingerhusten oder Borreliose. Hier entscheidet der Tierarzt in Abhängigkeit von der Konstitution des Tieres und seinen individuellen Lebensumständen, ob eine Impfung erforderlich ist.

Erst Wiederholungsimpfungen garantieren lebenslangen Schutz

Damit der Schutz auch über das Welpenalter hinaus langfristig erhalten bleibt, sind Wiederholungsimpfungen in Absprache mit dem Tierarzt notwendig. Dennoch kann selbst ein regelmäßig geimpfter Hund im Laufe seines Lebens krank werden oder Verletzungen erleiden. Um sich auch für diesen Fall medizinisch sowie finanziell abzusichern, empfiehlt sich ein Tierkrankenschutz, den Spezialversicherer wie Agila anbieten.

 

Auch für Hunde gibt es einen Pass, in dem alle Impfungen eingetragen werden.
Auch für Hunde gibt es einen Pass, in dem alle Impfungen eingetragen werden.
Foto: djd/Agila

 

Mit dem Hund ins Ausland

(djd). Innerhalb Deutschlands besteht der Gesetzgeber zwar auf keine Impfpflicht, bei einer Auslandsreise aber sieht die Lage anders aus. Innerhalb der EU muss der Hund gegen Tollwut geimpft und diese Impfung auch in seinem Heimtierausweis vermerkt sein. Die Impfung muss mindestens 21 Tage lang her sein, bevor der Vierbeiner in das Urlaubsland einreisen darf. Über die Vorschriften anderer Länder informieren die Botschaften oder das Veterinäramt. Weitere Informationen rund um die Gesundheit des Hundes gibt es unter www.agila.de.

 

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