Wie die Stubentiger trotzdem ein glückliches Katzenleben führen können

 

(djd). Dieses wohlige Schnurren, die geheimnisvollen Augen, das kuschelig-seidige Fell: Katzen sind einfach wunderbare Lebensbegleiter. Rund 16,7 Millionen Schmusetiger leben laut Statista in deutschen Haushalten. Und die meisten Halter möchten mit ihren geliebten Samtpfoten möglichst viele glückliche Katzenjahre verbringen. Tatsächlich können sie in guter Haltung heute 15 Jahre und älter werden. Leider steigt bei älteren Katzen jedoch das Risiko, eine chronische Nierenerkrankung (CNE) zu entwickeln. „Dabei handelt es sich um eine unheilbare und fortschreitende Erkrankung. Die Nierenfunktion nimmt nach und nach immer weiter ab“, erklärt Tierärztin Dr. Heidi Kübler. Tipps zu Nierenerkrankungen bei Katzen:

 

Nierenerkrankungen bei Katzen
Spieltrieb: Wenn dieser bei den Stubentigern stark nachlässt, kann das unter anderem auf eine Nierenerkrankung hindeuten.
Foto: djd/Heel

 

Schleichende Krankheitsentwicklung

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Tückisch ist, dass sich die Krankheit schleichend und anfangs ohne Symptome entwickelt, weshalb sie häufig spät entdeckt wird. Erste Anzeichen treten meist erst auf, wenn bereits bis zu zwei Drittel der Nieren geschädigt sind. „Dem Tierhalter fällt auf, dass ältere Katzen wählerischer fressen und abnehmen. Das wird zunächst leider oft auf einen verwöhnten Gaumen der Katze geschoben. Bei Wohnungskatzen stellen Halter fest, dass das Katzenklo öfter nass ist, die Katze also mehr Urin absetzt und mehr trinkt als zuvor“, so die Expertin Dr. Kübler. Hinzu können etwa Austrocknung, stumpfes Fell, Durchfall, Teilnahmslosigkeit und Mundgeruch kommen. Spätestens dann sollten Besitzer die Ursachen unbedingt tierärztlich abklären lassen. Bestätigt sich der Verdacht auf eine CNE, können neben Nierendiätfuttermitteln unter anderem biologische Tierarzneimittel beispielsweise von Heel Veterinär unterstützen. Dr. Kübler erläutert: „Insbesondere die biologische SUC-Therapie mit den Arzneimitteln Solidago compositum ad us. vet*., Ubichinon compositum ad us. vet.* und Coenzyme compositum ad us. vet.* verbessert die Lebensqualität von nierenkranken Katzen. Wichtig ist, dass eine Therapie lebenslang durchgeführt wird.“

 

Zuwendung und gutes Futter

Für den bestmöglichen Behandlungserfolg ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend – weitere Infos hierzu gibt es unter www.vetepedia.de**. Empfehlenswert ist gerade bei älteren Katzen eine gewissenhafte Vorsorge. Am besten lässt man einen Nieren-Basis-Check durchführen, sobald der Vierbeiner ausgewachsen ist. Ab einem Alter von sieben Jahren sind dann jährliche Routine-Checks dran. Leidet die Katze bereits an CNE, tut ihr wie jedem kranken Tier Zuwendung gut. Extra-Tipp: Falls sie ihr Diätfutter nicht mag, können Halter etwas Sahne oder eine kleine Menge Rinderhack untermischen, was die meisten Stubentiger gerne fressen. Zusätzlich sollten Halter darauf achten, dass ihre nierenkranke Katze immer ausreichend Wasser zur Verfügung hat.

 

Nierenerkrankungen bei Katzen
Mit konsequenter Behandlung können auch Katzen mit chronischer Nierenerkrankung lange eine gute Lebensqualität haben.
Foto: djd/Heel/Sonja Bell

 

Nierenerkrankungen bei Katzen

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Dieses wohlige Schnurren, das seidige Fell: Katzen sind laut Statista die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Und in guter Haltung können sie heute 15 Jahre und älter werden. Leider jedoch steigt bei älteren Katzen auch das Risiko, eine chronische Nierenerkrankung (CNE) zu entwickeln. „Dabei handelt es sich um eine unheilbare und fortschreitende Erkrankung. Die Nierenfunktion nimmt nach und nach immer weiter ab“, erklärt Tierärztin Dr. Heidi Kübler. Wichtig sind deshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Bei einer Erkrankung haben sich neben speziellen Nieren-Diäten biologische Tierarzneimittel beispielsweise von Heel Veterinär bewährt, um die Nierenfunktion zu unterstützen. Unter www.vetepedia.de** gibt es weitere Infos und Tipps für Katzenhalter.