Rückenprobleme bei Hunden: Symptome, Vorsorge und Behandlung

 

(djd). Rückenschmerzen gehören unter uns Menschen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen. Und auch unsere Haustiere können von den lästigen Beschwerden betroffen sein. Für Halter ist allerdings oft nur schwer erkennbar, dass ein Rückenleiden der Grund für die Schmerzen ihres Hundes ist, denn die Symptome und auch die Ursachen können sehr vielfältig sein. Rückenprobleme bei Hunden:

 

Rückenprobleme bei Hunden
Hunde ohne Übergewicht und mit regelmäßiger, angemessener Bewegung können bis ins hohe Alter fit bleiben.
Foto: djd/Agila/Mikkel Bigandt – Fotolia

 

Besser Vorsicht als Nachsicht

„Mögliche Auslöser für Rückenschmerzen sind Übergewicht, falsche oder zu starke Belastung sowie der Verschleiß im Alter“, erklärt Melanie Ahlers, Tierärztin bei der Agila Haustierversicherung*. Ebenso seien einige Rassen wie Deutsche Schäferhunde oder Dackel aufgrund ihres Körperbaus eher betroffen. Insbesondere bei ihnen können Halter Schmerzen und Einschränkungen verhindern, indem sie bei ihren gesunden Jungtieren auf ein normales Gewicht und regelmäßige, angemessene Bewegung achten. Denn Rückenprobleme lassen sich mitunter nur mit aufwendigen oder langwierigen Behandlungen wieder in den Griff kriegen.

 

Mal unbemerkt, mal schmerzhaft

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Eine häufige Erkrankung beim Boxer, aber auch bei anderen Hunderassen, ist die Spondylose. „Dabei entstehen Verknöcherungen an der Wirbelsäule, die wiederum zunehmend an Elastizität verliert“, so Melanie Ahlers. Oft sind betroffene Tiere lange symptomlos. Bemerken Halter eine eingeschränkte Beweglichkeit, einen starren Gang oder Hinken, ist ein Besuch in der Tierarztpraxis unumgänglich. Mithilfe eines Röntgenbildes wird die Spondylose diagnostiziert. Zwar ist eine vollständige Heilung nicht möglich, Schmerzmittel können in akuten Phasen aber helfen. Mittels angepasster Bewegung können Halter zudem einer schmerzhaften Fraktur dieser Verknöcherung vorbeugen. Drücken die Verknöcherungen auf Nerven und Rückenmark, ist unter Umständen eine Operation notwendig.

 

Bandscheibenvorfall bei Hunden

Und noch eine tierische Rückenkrankheit kennen Menschen nur zu gut: den Bandscheibenvorfall. Die Agila-Expertin erläutert: „Eigentlich dient die Bandscheibe als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln. Reißt der äußere Faserring der Bandscheibe an oder ganz ein, tritt der Gallertkern hervor und übt Druck auf die Nerven im Rückenmark aus.“ Das kann starke Schmerzen und sogar Lähmungen verursachen. Während bei niedrigem Schweregrad Schmerzmittel und Ruhe helfen, ist in schweren Fällen eine Operation mit langer stationärer Nachsorge nötig. Ein spezieller OP-Kostenschutz kann die finanzielle Last nehmen. Besitzer sollten sich vor Vertragsabschluss jedoch genau über die Konditionen der möglichen Policen informieren. Dann können sie sich im Fall der Fälle ganz der Genesung ihrer Vierbeiner widmen.

 

Rückenprobleme bei Hunden
Wenn der Hund seinen unermüdlichen Bewegungsdrang plötzlich verliert, kann ein Rückenleiden dahinterstecken.
Foto: djd/Agila/MadPhotos – stock.adobe.com

 

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Wenn Hunde ihren unermüdlichen Bewegungsdrang plötzlich verlieren, werden Besitzer hellhörig. Allzu oft stecken Rückenbeschwerden dahinter: „Der Besuch in der Tierarztpraxis schafft Klarheit“, empfiehlt Melanie Ahlers, Tierärztin bei der Agila Haustierversicherung*. „Durch gezielte Therapien können die Vierbeiner dann hoffentlich wieder ein unbeschwertes Leben führen.“ Achten Halter bei ihren Tieren auf regelmäßige, passende Bewegung und ein angemessenes Gewicht, können sie dem Risiko einer Rückenerkrankung bei den Vierbeinern vorbeugen. Dennoch kann es zu schweren Rückenproblemen kommen, die eine Operation erfordern. In solchen Fällen deckt ein spezieller OP-Kostenschutz die hohen Tierarztrechnungen ab.

 



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