So kommen Hund und Katze gut geschützt durch die kalte Jahreszeit

 

(djd). Bevor Menschen überhaupt nur an den Winter denken, bereiten sich die Hunde- und Katzenkörper bereits darauf vor: Beim zweiten Fellwechsel im Jahr wird das leichte Sommerfell abgelegt und durch einen dichten und warmen Winterflausch ersetzt. „Durch eiweiß- und mineralstoffhaltige Nahrung können Halter ihre Haustiere mit zusätzlicher Energie während des Fellwechsels unterstützen“, rät Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung*. Für alte und kranke Hunde sowie Vierbeiner mit sehr kurzem Fell ist ein Hundemantel während der Gassirunden ratsam. Dabei ist die richtige Passform wichtig, damit die Bewegungsfreiheit des Tieres nicht eingeschränkt wird und keine wunden Stellen entstehen. Tipps für den Winterspaß auf vier Pfoten:

 

Hund hat Winterspaß
Winterspaß pur – Viele Hunde lieben Schnee. Fressen sollten sie die weißen Flocken jedoch nicht in größeren Mengen.
Foto: djd/Agila/Anna Auerbach – Fotolia

 

Von Katzenschnupfen und Hundehusten

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Viele Freigängerkatzen lassen sich auch von Minusgraden nicht vom Herumstreunen abhalten. Dabei sollten sie jedoch jederzeit ins Warme zurückkehren können. Denn langes Warten in der Kälte kann Blasenentzündungen oder Erkältungen verursachen – das gilt ebenso für Hunde. „Erkältungen sind auch für Vierbeiner eine häufige Winterkrankheit“, weiß Franziska Obert. Husten, Niesen, Schnupfen sowie Fieber, tränende Augen und Abgeschlagenheit sind die klassischen Symptome. Kranke Tiere brauchen vor allem Ruhe, Wärme und viel Flüssigkeit. Geht es dem Vierbeiner nach wenigen Tagen nicht besser, ist ein Tierarztbesuch notwendig. Um einer Erkrankung im Winter vorzubeugen, sollten Hundebesitzer lange Gassirunden vermeiden und lieber mehrere kurze Spaziergänge machen.

 

Achtung, Schnee!

So faszinierend Schnee für viele Vierbeiner ist, so birgt er doch auch Gefahren. Hunde und Katzen sollten auf keinen Fall größere Mengen fressen, denn damit kann giftiges Streusalz aufgenommen werden. Und auch eine Magenschleimhautentzündung entsteht potenziell durch die Aufnahme von zu viel kaltem Schnee. Diese macht sich in der Regel durch Speicheln, Erbrechen und Durchfall bemerkbar. „Streusalz, Splitt und Eis bergen zudem für die Pfoten ein gewisses Verletzungsrisiko“, warnt die Agila-Expertin. Nach einem Aufenthalt im Freien empfiehlt es sich daher für Hunde- und Katzenbesitzer, die Pfoten ihrer Lieblinge mit Wasser zu waschen und nach Fremdkörpern abzutasten. Bei Hunden können die Ballen regelmäßig mit Pfotenbalsam gepflegt werden, um Rissen vorzubeugen. Für Katzen ist dies nicht ratsam, da die Creme beim Putzen in den Magentrakt gelangt.

 

Katze hat Winterspaß
Mit ihrem dichten Winterfell sind Katzen gut gegen die Kälte gerüstet.
Foto: djd/Agila/Nadine Haase – stock.adobe.com

 

Winterspaß auf vier Pfoten

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Die meisten Hunde und Katzen sind mit ihrem Winterfell auf natürliche Weise gut vor Kälte geschützt. „Für alte und kranke Hunde sowie Vierbeiner mit sehr kurzem Fell ist jetzt jedoch ein Hundemantel während der Gassirunden ratsam“, meint Franziska Obert, Expertin bei der Agila Haustierversicherung*. Neben den niedrigen Temperaturen hält der Winter weitere Tücken für die Vierbeiner bereit. So bergen etwa Streusalz, Splitt und Eis für Hunde- und Katzenpfoten ein gewisses Verletzungsrisiko. Und wenn Hunde größere Mengen Schnee fressen, kann sich die Magenschleimhaut entzünden. Die Agila-Expertin rät daher allen Tierhaltern, ihre Haustiere in der kalten Jahreszeit besonders zu schützen, um Erkrankungen zu vermeiden.

 



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