Neurodermitis ist auch für Hunde eine Tortur

(djd). Hauterkrankungen, die häufig mit starkem Juckreiz einhergehen, zählen zu den häufigsten Gründen, warum ein Hund zum Tierarzt muss. Neben einer Futter- und Umweltallergie oder Parasiten, steht die atopische Dermatitis – auch bekannt als Neurodermitis – ganz oben auf der Liste der möglichen Ursachen. Auslöser der Erkrankung sind eigentlich völlig harmlose Substanzen, die dem Hund täglich unausweichlich begegnen, zum Beispiel Pollen, Staub oder Milben. Das Immunsystem reagiert darauf aber mit einer übersteigerten Abwehrreaktion. Hauptursache kann eine genetische Veranlagung sein.

 

Mit dem Symptom Juckreiz beginnt oft ein Teufelskreis.
Mit dem Symptom Juckreiz beginnt oft ein Teufelskreis.
Foto: djd/Zoetis.com/Shutterstock/Anan Kaewkhammul

 

Mit dem Symptom Juckreiz beginnt der Teufelskreis

Die Haut begegnet den Substanzen mit geröteten, ekzemartigen und vor allem stark juckenden Spots. Der Hund fängt an, sich unaufhörlich zu kratzen. Dabei kann sich die Haut entzünden und das Fell an den betroffenen Stellen ausbleiben, wenn es ausgekratzt wird. Der Juckreiz quält den Hund nicht nur, er verändert auch auf gewisse Art sein Wesen, was sich durch Gereiztheit und Unruhe äußert. Außerdem geht mit der Lebensqualität oft der Spieltrieb verloren. Auch die Hundebesitzer leiden mit: Nächtliche Kratzgeräusche, belecken und knabbern lässt alle Beteiligten nicht zur Ruhe kommen. Mehr Informationen zu den häufigsten Hundekrankheiten gibt es unter www.rgz24.de/hundekrankheiten.

 

Eine atopische Dermatitis kann auf Dauer zu Lasten des Hundegemüts gehen.
Eine atopische Dermatitis kann auf Dauer zu Lasten des Hundegemüts gehen.
Foto: djd/Zoetis.com/paul-gaudriault

 

Neue Therapie wirkt natürlich und ist gut verträglich

Gegen den Juckreiz bei atopischer Dermatitis gibt es jetzt eine neue biologische Therapie in Form einer Monatsspritze. Das Mittel ist gut verträglich und mit einer Vielzahl häufig angewandter Medikamente kombinierbar. Es handelt sich hierbei um die ersten sogenannten „monoklonalen Antikörper“ in der Tiermedizin in Europa: Sie sind auf den Körper des Hundes abgestimmt, richten sich gezielt gegen den zentralen Botenstoff Interleukin 31 (IL-31), der den Juckreiz auslöst, und neutralisieren diesen, ohne andere Funktionen des Immunsystems zu beeinflussen. Darüber hinaus werden die monoklonalen Antikörper so vom Körper verstoffwechselt, dass sie weder Leber noch Nieren belasten, wie es bei anderen Medikamenten der Fall ist. Der Juckreiz bessert sich innerhalb von einem Tag, die Wirkung hält einen Monat vor, so dass die wunden Hautstellen, entstanden durch den Juckreiz, abheilen können.

 

Gegen den Juckreiz bei atopischer Dermatitis gibt es beim Tierarzt eine neue biologische Therapie in Form einer Monatsspritze.
Gegen den Juckreiz bei atopischer Dermatitis gibt es beim Tierarzt eine neue biologische Therapie in Form einer Monatsspritze.
Foto: djd/Zoetis.com

 

Ursachen für Hautprobleme schnell klären lassen

Leidet der Hund unter permanentem Juckreiz und Hautproblemen, schränkt dies seine Lebensqualität erheblich ein. Jetzt gilt es, schnell zu handeln und möglichst zeitnah herauszufinden, worin die Ursache für die juckende Hundehaut liegt. Neben einer Neurodermitis kommen auch Futter- und Umweltallergien oder Parasiten infrage. Der Tierarzt kann eine präzise Diagnose stellen und schnell entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten. Mehr Informationen unter www.initiative-gegen-jucken.de.

 

Hauterkrankungen mit starkem Juckreiz zählen zu den häufigsten Gründen, warum ein Hund zum Tierarzt muss.
Hauterkrankungen mit starkem Juckreiz zählen zu den häufigsten Gründen, warum ein Hund zum Tierarzt muss.
Foto: djd/Zoetis.com/Shutterstock/HTeam

 

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